Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, hat er im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung prinzipiell Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Um festzustellen, welche Leistungen die Pflegeversicherung bewilligt, erfolgt zur Feststellung der „Pflegebedürftigkeit“ der jeweiligen Person zunächst die Einteilung in eine Pflegestufe.

Klassifizierung der Pflegestufen

Es existieren folgende Pflegestufen:

Pflegestufe 0 – leichte Pflegebedürftigkeit

Pflegestufe 1 – erhebliche Pflegebedürftigkeit: Hilfebedarf bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität, mindestens einmal am Tag.

Pflegestufe 2 – schwerpflegebedürftig: Hilfebedarf bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität, mindesten dreimal am Tag.

Pflegestufe 3 – schwerstpflegebedürftig: Hilfebedarf bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität, 24 Stunden am Tag und in der Nacht.

Pflegestufe 3+ – besondere „Härtefälle“: Hilfebedarf bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität, mindestens sechs Stunden am Tag, davon mindestens dreimal in der Nacht.

Informationen zur Einteilung der Pflegestufen

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Die Pflegestufe ist abhängig vom Pflegebedarf

2,25 Millionen Deutsche erhalten nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit derzeit Leistungen aus der Pflegeversicherung, und die Tendenz deutet auf eine steigende Zahl von Anspruchsberechtigten hin. Die Zuordnung zu einer Pflegestufe und damit die Höhe der Leistungen sind abhängig vom individuellen Hilfebedarf, den der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK), nach vorab definierten Begutachtungs-Richtlinien, feststellt und der Pflegekasse mitteilt. Bei Privatpflegeversicherten wird dieses Gutachten bei gleichen Bewertungsmaßstäben durch die Medicproof GmbH erstellt.

Um möglichst jedem Schweregrad und jeder Pflegesituation gerecht zu werden, hat die Pflegekasse die Festlegung der Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI nach Pflegestufen eingeteilt. Diese ergeben sich aus der festgelegten Minutenanzahl des Pflegeaufwandes.

Die Minuten des Hilfebedarfs berechnen sich aus den vier Hauptbereichen:

  • Hilfebedarf bei der Körperpflege
  • Hilfebedarf bei der Ernährung
  • Hilfebedarf bei der Mobilität
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung

Sie haben die falsche Pflegestufe?!

Irren ist menschlich. Doch wenn Ihnen die falsche Pflegestufe zugesprochen wird, dann haben Sie einen nicht unerheblichen finanziellen Nachteil. Die „Pflegeberatung“ Lexcura, Kooperationspartner vom Seniorenheim „Haus der Ruhe“, berät Sie in allen Fragen zum Thema Pflegebedürftigkeits-Einstufung:

  • Beratung und Begleitung Ihres Antrags auf Leistungen der Pflegeversicherung
  • Die „Erstberatung“ ist stets unverbindlich und kostenlos und findet auf Wunsch bei Ihnen zu Hause statt
  • Sie bezahlen nur bei Erfolg. Scheitert der Antrag oder der Widerspruch (Einstufung in die falsche Pflegestufe) entsteht kein Honorar

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