Auf meinem Weg zum Konzertsaal des Haus der Ruhe begleitete mich warmer Sonnenschein und fröhliches Vogelgezwitscher. Es war noch Zeit für einen kleinen Sonntags-Spaziergang im herrlichen Park bis um 16 Uhr das Konzert der Musikschule Garbsen begann.

Frau Hahne-Erz, die Heimleiterin begrüßte die rund 150 Besucher ganz herzlich und nahm dann selbst im Publikum Platz. So ein Konzert sollte sich niemand entgehen lassen!

Das Salonorchester, bestehend aus Lehrern der Musikschule startete mit einem Evergreen-Tanzpotpourri im flotten Foxtrot-Tempo von Will Meisel. Vom Klavier über E-Bass, Cello, Violine, Flöte, Klarinette und Saxophon – alles war harmonisch aufeinander abgestimmt und das Publikum war sofort hellauf begeistert. Auch die Schüler, des sympathischen Celloensemble mit Pianobegleitung schaffte es, die Zuhörer mit „Trumpet Voluntary“ (Henry Purcell) und „Mein kleiner grüner Kaktus“ (Comedian Harmonists) von ihrem jungen Talent zu überzeugen. Bei dem „Kleinen grünen Kaktus“ sang mein Sitznachbar und noch einige andere im Saal ein „sticht, sticht, sticht“ und rundherum wippte man vergnügt mit den Füßen. Überall heitere Gesichter, wohin ich auch sah.

Ein Höhepunkt des Nachmittages war sicherlich der dritte Teil des Konzertes mit „Innas Trio“.  Mit „Somewhere over the rainbow“ verzauberte die Sängerin Inna Struck-Vysotska den ganzen Kronensaal. Die kraftvolle und doch klare Stimme begleitet von Piano und Kontrabass performte auch „Bei mir bist du schön“ und „As time goes by“ perfekt. Wir applaudierten alle so kräftig und lange wir konnten. Unweit von mir wurden sogar Jubelrufe gen Bühne gerichtet: „Super!“

Nach dem „Vilja-Lied“ (Franz Lehar) und einem Paul Linke-Medley des Salonorchesters wollte der Applaus ebenfalls nicht mehr verstummen. 45 Minuten musikalisches Können wurden gebührend gefeiert.

Am Ende erinnerte Christian Grahl, der Bürgermeister von Garbsen nochmal daran, dass dieses Konzert extra zu Ehren des Weltfrauentages organisiert wurde. Er nahm sich die Zeit, jeder Dame eine Rose und ein paar nette Worte mit auf den Heimweg zu geben. Die Rose, ob orange oder cremefarben, erinnert uns alle an einen wunderschönen Frauentag im Haus der Ruhe!

 

Musiker: Stephan Burk (Klavier), Barbara Fischer (Violine), Beate Kohl (Cello), Bettina Koch (Flöte), Bertram Luding (Klarinette), Lena Schäfer (Saxophon), Uwe Witte (E-Bass), Andreas Hallmann (Kontrabass), Inna Struck-Vysotska (Gesang), Christoph Slaby (Klavier/Organisation); Schüler: Yasmin Cao, Dominik Rittner, Katrin Scharf (Cello), Pascal Rittner (Klavier)