Ein Schlaganfall stellt ein  massiver Einschnitt in das Leben eines Menschen  dar und fordert von den Betroffenen und Angehörigen häufig eine komplexe Umstellung der Lebensführung. Nicht selten fühlen sich Betroffene in dieser Situation einsam und allein gelassen. Die Erkrankung kann als Diskriminierung empfunden werden und in einen sozialen Rückzug führen. Selbsthilfegruppen unterstützen, Kontakte zu Menschen mit der gleichen Lebenssituation zu knüpfen und von den Erfahrungen anderer zu lernen. Neue Wege können eröffnet und der Mut gestärkt werden. Gerade bei dauerhaften Einschränkungen kann eine Selbsthilfegruppe zu einer besseren Akzeptanz der neuen Lebenssituation beitragen und einer sozialen Isolierung entgegen wirken.

Als persönlich betroffene wird Frau Flegerbein am Dienstag, 24. April, ab 18 Uhr in der Pflegeresidenz Haus der Ruhe im Rahmen der Vortragsreihe „Die Tätigkeit einer Selbsthilfegruppe“, über eigene Erfahrungen und Tätigkeiten berichten. Im Anschluss wird zur Diskussion eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Schulungsreihe umfasst mehrere Termine, letzter Termin ist am Dienstag, 15. Mai um 18 Uhr zu „Seminarabschluss: Reflexion, offene Themen“.