Zehn Poeten präsentieren Wortkunstwerke im Haus der Ruhe

Slamer Thomas Jurisch aus Dresden wurde knapp Zweiter.Zum Schluß waren alle Sieger, auch das Publikum!Einen Dichterwettstreit der besonders Art haben am vergangenen Wochenende rund 50 Besucher im Großen Festsaal des Haus der Ruhe erlebt. Die Pflegefachschule Hannover hatte zum ersten „Reim im Heim“ eingeladen. Zehn Slamer aus ganz Deutschland präsentierten eigene Texte, die den Zeitrahmen von sieben Minuten nicht überschreiten durften. Die Jury war das Publikum, das mit Karten die Leistung der zehn Poeten bewertete. Tobias Kunze, Gewinner des European Poetry Slam 2009 und Henning Chadde moderierten den Slam.

Ein Haus der Ruhe –Mitarbeiter, der unter dem Pseudonym Kai Nesau selbst als Slamer auftritt, hatte die Idee zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung.

Katja Hoffmann, Lars Ruppel und Thomas Jurisch bestaunen ihre Gewinne.„Literatur kann man nicht bewerten, wir tun es trotzdem“, so Tobias Kunze. Und das Publikum tat es: Ob Pauline Füg aus Eichstätt, die empfindsam und intensiv über die Liebe philosophierte oder Klaus Urban aus Stadthagen, der das Motto des Abends zum Thema machte und über den kleinen Reim im Heim reimte – alle Autoren jonglierten so eindrucksvoll mit der Sprache, dass die Zuhörer häufig die „Zehn“ zückten. Ein echtes Dichter-Duell lieferten sich zum Schluss Thomas Jurisch aus Dresden und der Marburger Lars Ruppel, dessen Wortkunstwerk vom Publikum frenetisch gefeiert und auf Platz eins gewählt wurde.

Große Unterhaltung!