Garbsener Katholiken machen auf dem Kreuzweg Station im Haus der Ruhe

Kreuzweg: Ankunft im Haus der Ruhe

Sie tragen ein Kreuz als Symbol ihres Glaubens, 2.50 Meter hoch, 1.60 Meter breit und aus Kiefernholz: Mehr als 50 Katholiken aus Garbsen und Marienwerder sind am vergangenen Sonntag die zweite Etappe ihres Kreuzweges von Altgarbsen nach Meyenfeld gegangen und haben am Ende der Strecke Station im Haus der Ruhe gemacht. Unter dem Motto „Wir kreuzen da auf, wo wir leben“, hatte die katholische Kirche in Garbsen erstmalig zu der Aktion an allen sechs Fastensonntagen aufgerufen. Diesmal führte der Kreuzweg die Gläubigen von der Dorfkirche in Altgarbsen ins Haus der Ruhe.

Unterwegs machten die Katholiken, darunter auch einige Kinder, Halt zu einer feierlichen Andacht im Rathaus. Nach rund drei Stunden bei Sturm und Regen erreichten sie am späten Nachmittag das Haus der Ruhe. Im Großen Festsaal sang die Gruppe ein Schlusslied, empfing den Segen und stärkte sich bei Brezeln, Kuchen, Käsespießen und Getränken.Kreuzweg Schlusslied im Festsaal

„Wir tragen das Kreuz abwechselnd und schweigen fast während des gesamten Weges“, erzählte Rita Weisser von der katholischen Gemeinde St. Raphael. Und der Weg ist das Ziel: „Die Strecke führt vorbei an für uns und die Allgemeinheit wichtigen Punkten in Garbsen“, so Diakon Thomas Müller. Wie schwer das von Gemeindemitglied Siegfried Prause angefertigte Kreuz ist, wissen die Katholiken noch nicht. Wir müssen es erst wiegen“, so Gemeindereferentin Bärbel Smarsli, die den Entwurf gezeichnet hatte, schmunzelnd.

Diakon Thomas Müller und Bärbel Smarsli, die regelmäßig im Haus der Ruhe Gottesdienste halten, hatten die Aktion „Kreuzweg 2010“ angeregt und die Stationen vorgeschlagen.