Unter diesem Motto gab das Orchester Lyra Hannover im Haus der Ruhe den Takt an. Viele Besucher und Bewohner erwarteten mit Spannung das Konzert des altbewährten Ensembles. „Wir freuen uns, auf dieser schönen Bühne zu stehen und zu spielen“, eröffnete Rolf Aehnlich – Vorsitzender des Orchesters – den Nachmittag und übergab dann an Klaus Mengeler, den Dirigenten des Orchesters. Mit dem Stück „Wien bleibt Wien“ wurden musikalische Töne eines Marsches laut, die dem Publikum Bilder der historischen Metropole vor Augen führten. Es folgten weitere Spezialitäten vom klassischen Walzer nach Strauß, über einen Auszug der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, bis hin zu einem Potpourri des weltbekannten Musicals „My fair Lady“. Mit Ankündigung des Letzteren ging ein begeistertes Raunen durch die Reihen der Zuhörer. Eine Besonderheit des Orchesters ist das „Bandonion“, ein Instrument, das zunächst an ein Akkordeon erinnern lässt. Seine Entstehung ist bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurückzuverfolgen. Nicht ganz so alt ist das Orchester Lyra Hannover. Es besteht seit 1899, kann in diesem Jahr aber immerhin sein 110. Jubiläum feiern.