Zum zweiten Mal in diesem Jahr ging Gangolf Johnen am 22. März im Haus der Ruhe auf Reise. Er zeigte Bilder der einzigartigen Landschaft von Nepal, die er vor etwa zehn Jahren gemeinsam mit drei Freunden erkundete. Mit seiner beeindruckenden Bergwelt, der reichhaltigen Kultur und der faszinierenden Flora und Fauna zieht das schmale Land zwischen China und Indien jährlich Hunderttausende von Besuchern in seinen Bann.

Erster Anlaufpunkt der dreiwöchigen Reise war die Hauptstadt Kathmandu. Viele der 300.000 Menschen, die Nepal jährlich besuchen, starten in dieser Stadt. Der 61jährige erinnert sich: „Die gesamte Stadt ist ein einziges, riesiges Museum. Jede Straße, jedes Haus und jeder Nepalese selbst bietet neue, sehenswerte Facetten des hiesigen Lebens.“ Überall begegneten den Besuchern die Zeugnisse der hinduistischen und buddhistischen Tradition – angefangen von idyllischen Basaren über religiöse Tempel und Monumente bis hin zu alten Königsresidenzen.

Die kulturellen Eindrücke hinter sich gelassen, ging es weiter zum südlich gelegenen Chitwan Nationalpark. Exotische Tiere wie Rhinozerosse, Tiger, Affen, Krokodile oder Elefanten und Pflanzen wie Bambus, Elefantengras, Orchideen, Bananen- und Orangenbäume sind in dem Dschungelgebiet zu Hause. Ganz wohl haben sich Gangolf Johnen und seine Freunde auf der Safari durch den Nationalpark aber nicht gefühlt. „Da hat man schon ein wenig Angst. Gerade vor den Affen, von denen es viele im Nationalpark gibt. Diese Tiere sind ja bekannt dafür, dass Sie einen ‚überfallen’.“

Höhepunkt der Reise war schließlich der Besuch des Himalaya. Ein großer Teil Nepals zählt zum Gebirge des Himalaya. Die höchste Erhebung des Landes ist der höchste Berg der Erde: Der Mount Everest, der mit seinen 8.850 Meter hohen Gipfeln thront. Damit ist Nepal das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt. Fast die Hälfte des Landes liegt über 3.000 Meter hoch. Aufgrund des Wetters konnte die Gruppe nicht zu Fuß auf den Mount Everest. Sie entschied sich deshalb für die Besichtigung per Flugzeug. In zwei Stunden umflogen sie in einer kleinen Maschine das Bergmassiv. „Wir sahen die Berge immer näher kommen, bis schließlich der Mount Everest am Horizont auftauchte. Es war gewaltig!“